Wärmedämmung von Tür und Tor
Lassen Sie die Hitze draußen! Und die Kälte auch.

Keep Cool – mit Wärmedämmung

Die Wärmedämmung ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal einer Haustüre. Wieviel Hitze kommt im Sommer durch die Türe ins Haus – und wieviel Wärme kann im Winter entweichen? Diese Fragen machen es so wichtig, beim Haustürenkauf auf eine gute Wärmedämmung zu achten. Hierbei spielen der so genannte Wärmedurchgangskoeffizient, der U-Wert der Haustüre, eine wichtige Rolle. Dieser U-Wert gibt den Wärmeverlust in Watt pro Quadratmeter an. Je niedriger dieser U-Wert, desto weniger Heizungswärme kann im Winter entweichen und desto weniger Hitze kommt im Sommer herein. Für eine gute Wärmedämmung kommt es natürlich auf die Dämmung des gesamten Türelements an.

Was wichtig ist bei der Wärmedämmung der Haustüre

Eine Haustüre besteht aus vielen Teilen – und ihre Zusammensetzung ergibt das Gesamtergebnis für ihre Wärmedämmung. Die Komposition macht’s: Haustür-Flügel, Rahmen, Füllung, Verglasung und die Möglichkeiten für Dichtungen, bestimmen das Gesamtergebnis der Wärmedämmung. Je nach Anforderung werden unterschiedliche Materialien in verschiedenen Qualitäten und Stärken eingesetzt.

Bei den Dichtungen zählt vor allem, wie viele Dichtungsebenen es gibt und wie diese angeordnet sind. Üblicherweise wird je eine Dichtung innen und außen vorgenommen. Haustüren aus Aluminium oder Stahl benötigen eine thermische Trennung, um ihren Wärmedurchlass zu minimieren.

Wärmedämmende Dichtungen sind das A und O

Egal wie gut und dämmend die Materialien von Haustüren sind – Sitzt die Dichtung nicht richtig oder ist sie veraltet, gelangt Hitze ins Haus bzw. entweicht Heizungswärme nach draußen.

Die Haustürdichtung wird eingesetzt, damit im Spalt zwischen Türblatt und Rahmen keine Wärme eindringen (oder entweichen) kann. Bei modernen wärmedämmenden Haustüren wird die Dichtung umlaufend (links, rechts und oben) um den Rahmen (außen) und um den Türflügel (innen) angebracht. Für den unteren Bereich der Haustüre werden so genannte Anschlagdichtungen, Auflaufdichtungen und absenkbare Dichtungen montiert.

Beim Hausbau ist in puncto Wärmedämmung zu beachten, dass eine fachgerechte Montage der Haustüre sicherstellt, dass Wärmebrücken gar nicht erst entstehen. Eine gut gedämmte Haustüre kann nur dann beim Energiesparen helfen, wenn sie über einen wärmegedämmten Anschluss am Mauerwerk oder Fußboden verfügt. Außerdem muss die Haustüre optimal am Rahmen ausgerichtet sein, damit keine Wärmeverluste entstehen.

Eine klare Sache: Wärmedämmung bei Haustüren mit Glasfeldern

Haustüren mit Glaseinheiten sind in! Sie gelten als modern und können sich an das Erscheinungsbild jedes Hauses anpassen. Gerade bei einer Haustüre werden an das eingesetzte Glas besondere Anforderungen gestellt: Neben designerischen Ansprüchen müssen auch Sicherheit, Unfallschutz, Einbruchschutz aber eben auch Wärmedämmung berücksichtigt werden.

Glas kann auch in Sachen Energieeffizienz punkten: Die aktuellen Modelle bieten hohe Wärmedämmung für effektives Energiesparen. Sogenanntes Wärmedämmglas besteht aus mehreren hintereinander liegenden Scheiben, zwischen denen sich mit Edelgas wie Argon oder gefüllte Zwischenräume befinden. Solche Wärmedämmglase können den Wärmeverlust im Vergleich zur Einfachverglasungen um 80 Prozent senken.

Geld sparen mit wärmegedämmten Garagentoren

Schlecht gedämmte Garagentore können dann problematisch werden, wenn die Garage direkt mit dem Haus verbunden ist. Im Sommer heizt die Garage oft schneller auf als das eigentlich wärmegedämmte Haus und gibt diese Hitze über eine Wärmebrücke an das Haus ab. Damit dies nicht so leicht passieren kann, empfiehlt sich der Einsatz von doppelwandigen Garagentoren. Darüber hinaus sind wärmedämmende Tore auch von Vorteil, wenn die Garage als Hobby-, Werk- oder Partyraum genutzt und somit auch geheizt oder im Sommer möglichst kühl gehalten werden soll.

Für die Modernisierung des Garagentors kann mit Hilfe einer Wärmebildkamera aufgezeigt werden, wo Wärme eindringt bzw. entweicht. Um das zu verhindern, nutzt man die thermische Trennung. Dafür wird die Torzarge vom Mauerwerk thermisch abgetrennt. Bei Sektionaltoren kann damit bis zu 13 Prozent Wärme eingespart werden.

Hitzerekorde und Jahrhundertsommer wird es weiterhin verstärkt geben. Wer einen kühlen Kopf bewahren will, ist mit einer zeitgemäßen Wärmedämmung von Tür und Tor vor zu viel Hitze im Sommer geschützt – und schont nebenbei noch die Umwelt und seinen Geldbeutel.